
Die Entwicklung moderner Raumfahrtsysteme stellt höchste Anforderungen an Konstruktion, Materialauswahl und Systemverständnis. Satelliten, Instrumente und Raumfahrtsysteme müssen extremen Umweltbedingungen standhalten – von starken Vibrationsbelastungen beim Raketenstart bis zu thermischen Zyklen im Orbit.
Virtuelle Entwicklung und numerische Simulation sind daher ein zentraler Bestandteil moderner Raumfahrtprojekte. Sie ermöglichen es, komplexe physikalische Wechselwirkungen frühzeitig zu verstehen, Risiken zu reduzieren und Entwicklungszyklen effizient zu gestalten.
Merkle CAE unterstützt Unternehmen und Forschungseinrichtungen bei der Simulation komplexer Raumfahrtsysteme – von einzelnen Komponenten bis zu integrierten Systemanalysen.
Raumfahrtsysteme müssen unter Bedingungen funktionieren, die auf der Erde nur eingeschränkt reproduzierbar sind. Gleichzeitig sind Reparaturen im Orbit meist nicht möglich. Eine zuverlässige Auslegung der Systeme ist daher entscheidend.
Typische Herausforderungen sind:
· starke Temperaturgradienten
· thermische Zyklen im Orbit
· Vakuum und Ausgasung



Lange Jahre war der Automobilbereich bei Merkle CAE ein wichtiger Technologietreiber für komplexe Simulationen. Die dort entwickelten Methoden zur Analyse komplexer physikalischer Zusammenhänge bilden heute eine wichtige Grundlage für Anwendungen in Hightech-Branchen wie der Raumfahrt.
In den letzten Jahren hat sich Merkle CAE zunehmend im Bereich Raumfahrt etabliert. Eine wichtige Rolle spielt dabei die Zusammenarbeit mit der OHB System AG, einem der größten Raumfahrtunternehmen Deutschlands.
Darüber hinaus arbeitet Merkle CAE zunehmend auch im Umfeld von Projekten der European Space Agency (ESA), unter anderem im Rahmen von ESA Spark Funding Programmen.
Diese Projekte ermöglichen es, neue Simulationsmethoden und innovative Anwendungen für Raumfahrtsysteme zu entwickeln und zu validieren.
Merkle CAE verfügt über langjährige Erfahrung in der numerischen Simulation komplexer technischer Systeme.
Typische Einsatzfelder in der Raumfahrt sind:
· Startlasten
· Vibrations- und Modalanalyse
· Leichtbauoptimierung
· Strukturstabilität
Temperaturmanagement ist eine zentrale Herausforderung in Raumfahrtsystemen.
Simulation wird eingesetzt für:
· Temperaturmanagement im Orbit
· thermische Auslegung von Satellitenkomponenten
· thermisch induzierte Verformungen
Besonders bei optischen Systemen wirken sich selbst kleinste Strukturverformungen oder Temperaturänderungen auf die Performance aus.
Mehr dazu:
Optomechanische Systeme simulieren
Raumfahrtsysteme bestehen aus vielen eng gekoppelten physikalischen Effekten.
Typische Analysen sind:
· thermo-mechanische Kopplungen
· Struktur-Optik-Interaktionen
· Systemverhalten komplexer Baugruppen
Empfindliche Komponenten von Satelliten müssen während Integration, Transport und Lagerung vor Kontamination geschützt werden. Selbst kleinste Partikel können optische Systeme, Sensoren oder empfindliche Oberflächen beeinträchtigen.
Eine häufig eingesetzte Methode ist das sogenannte Purging: Dabei werden Komponenten mit hochreinen Gasen wie Luft oder Stickstoff umspült, um das Eindringen von Partikeln zu verhindern.
Mithilfe von Strömungssimulationen (CFD) lassen sich dabei wichtige Fragestellungen analysieren:
Strömungsverteilung innerhalb von Schutzvolumen
mögliche Totzonen („Dead Zones“)
Transport und Ablagerung von Partikeln
Optimierung der Gasführung
Simulation ermöglicht es, Purging-Konzepte bereits in der Entwicklungsphase zu optimieren und das Risiko von Kontamination zu reduzieren.


Feiner Mondstaub ist weit mehr als nur ein Nebeneffekt von Mondlandungen. Durch seine scharfkantige Struktur und elektrostatische Aufladung kann er mechanische Systeme beeinträchtigen, Dichtungen beschädigen und optische Komponenten verschmutzen.
Für zukünftige Langzeitmissionen wird der Umgang mit Mondstaub zu einem entscheidenden Faktor für Zuverlässigkeit und Lebensdauer von Systemen. Welche physikalischen Effekte dabei eine Rolle spielen und wie Simulation helfen kann, diese Risiken frühzeitig zu verstehen, zeigt dieser Beitrag.

Die Entwicklung von Raumfahrtsystemen hat sich in den letzten Jahrzehnten grundlegend verändert. Während früher umfangreiche physische Tests notwendig waren, ermöglicht Simulation heute ein tiefes Verständnis komplexer Systeme bereits in frühen Entwicklungsphasen.
Gerade in der Raumfahrt, wo Fehler kaum korrigierbar sind, ist diese Entwicklung entscheidend. Der Beitrag zeigt, wie moderne Simulation klassische „Rocket Science“ erweitert und Entwicklungsprozesse effizienter und sicherer macht.

Die Zukunft der Raumfahrt entsteht nicht nur in großen Forschungszentren, sondern auch durch Nachwuchs, interdisziplinäre Zusammenarbeit und neue Ideen. Veranstaltungen wie die MAKE 2024 zeigen eindrucksvoll, wie Technologien greifbar werden und Begeisterung für komplexe technische Themen entsteht.
Der Beitrag gibt Einblicke in aktuelle Entwicklungen, innovative Projekte und die Bedeutung von Nachwuchsförderung für die Raumfahrtbranche.
Für unseren Kunden OHB SE haben wir die Vision eines Mondflughafens als realitätsnahe Animation umgesetzt. Das gezeigte Szenario ist mehr als eine futuristische Darstellung: Es ist ein Beispiel dafür, wie sich komplexe Raumfahrtsysteme bereits heute digital denken, analysieren und bewerten lassen.
Ein Mondflughafen stellt extreme Anforderungen an Konstruktion und Betrieb. Vakuum, reduzierte Gravitation und insbesondere das Verhalten von Mondstaub (Regolith) beeinflussen nahezu alle Prozesse – von Landemanövern über Materialbelastungen bis hin zur Kontamination empfindlicher Systeme.
Genau hier setzt die simulationsbasierte Entwicklung an.
Durch den Einsatz moderner numerischer Methoden wie CFD und FEM lassen sich bereits in frühen Entwicklungsphasen entscheidende Fragestellungen untersuchen:
Die Kombination aus physikalisch fundierter Simulation und hochwertiger Visualisierung schafft dabei ein tiefes Systemverständnis. Sie ermöglicht es, Konzepte nicht nur zu zeigen, sondern belastbar zu bewerten und gezielt weiterzuentwickeln.
Der Moonport steht exemplarisch für unseren Ansatz in der Raumfahrt:
Komplexe physikalische Zusammenhänge sichtbar machen –
und damit die Grundlage für fundierte Entscheidungen schaffen.
Merkle CAE steht für tiefes physikalisches Verständnis komplexer Systeme.
Unsere Kunden profitieren von:
· langjähriger Simulationsexpertise
· Multiphysics-Kompetenz
· interdisziplinären Ingenieurteams
· Erfahrung aus verschiedenen Hightech-Branchen
Diese Kombination ermöglicht es uns, auch hochkomplexe Raumfahrtsysteme zuverlässig zu analysieren und zu optimieren.
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